Didaktisches Coaching
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Das Vorgehen

... kann zum Beispiel dem folgenden Schema entsprechen: Die zu beratende Person stellt rückblickend ihre Sicht der Dinge dar. Sie teilt ihr Verständnis der Unterrichtssituation wieder und stellt dabei besonders auf ihr eigenes unterrichtliches Handelns ab. Dabei wird sie wahrscheinlich kritische Momente des Unterrichtsgeschehens akzentuieren - und in diesem Zusammenhang vielleicht fast wie von selbst die Intention und das Konzept ihres didaktischen Handelns zur Sprache bringen. Die Person wird darstellen, worauf sie hinaus wollte, wie sie vorging, welche Überlegungen sie dabei leiteten und auf welche Überzeugungen, auf welches Wissen sie sich dabei stützte.

Worauf sich dann beim Beratungsgespräch die Aufmerksamkeit konzentriert, hängt vom weiteren konkreten Beratungsinteresse beider Teilnehmer ab. Und das gilt es miteinander zu fokussieren. Denn nicht alles kann gleichzeitig gleichermaßen zum Thema werden. Mag sein, dass der Prozess des Unterrichtens nochmals angesprochen wird und dass dabei sie Spielräume der didaktischen Interventionen neu bestimmt werden. Kann sein, dass diagnostische Probleme angesprochen werden und dass dabei Methoden, Kriterien und Standards der Lernstandserhebung von Bedeutung sind. Oder dass das fachliche, das fachdidaktische Können und Wissen zur Diskussion steht, soweit es die unterrichtliche Praxis erkennbar bestimmt. Usw.

In jedem Fall soll das Vorgehen dazu führen, die Perspektiven des didaktischen Handelns, Könnens und Wissens zu erweitern. Das setzt allerdings voraus, dass die Beteiligten auch konkrete Absprachen und Vereinbarungen in Bezug auf die nächsten Schritte der Beratung treffen; mit einem einmaligen Austausch von Impressionen wird es in der Regel ja nicht getan sein.

Aber was gewährleistet den Erfolg der didaktischen Beratung und Begleitung? Vieles hängt von der Form der Darstellung und Reflexion der didaktischen Probleme ab.